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Richtig Sauna

Warum sollte man in die Sauna gehen

Was passiert eigentlich beim saunieren?
Während der Körper durch sportliche Aktivität oder durch Arbeiten in Folge der Anstrengung von innen erwärmt wird, passiert dies beim Saunieren durch die Wärmeinewirkung von aussen passiv.

Kühlen durch Schwitzen
Der Körper versucht sich gegen die Wärme zu wehren und fängt an zu schwitzen, um durch Verdunstung zu kühlen. Nebenbei erweitern sich die Blutgefässe (Blutdruck sinkt) und der Körper versucht genau wie beim Fieber Abwehrstoffe zu produzieren und Giftstoffe und Schlacken mit dem Schweiss aus dem Körper zu transportieren.

Altersbeschränkungen in der Sauna
Es gibt keine Altersbeschränkungen in der Sauna. Die Finnen haben früher sogar ihre Kinder in der Sauna geboren und auch in hohem Alter ist die Sauna kein Problem, ausser der Arzt hat Bedenken aufgrund ständig hohen Blutdruckes oder anderer körperlichen Einschränkungen eingeräumt.

Regelmässiges Schwitzen stärkt das Immunsystem
Regelmässige Saunagänge und damit das Training der Blutgefässe durch die Warm- Kaltanwendungen stärken das Immunsystem des Körpers gegen grippale Infekte -> im Volksmund auch „“Erkältungen““ genannt.
Durch die verbesserte Durchblutung der Muskeln werden saure Stoffwechselprodukte schnell abgebaut. Dies wissen vor allem Sportler sehr zu schätzen. (Muskelkater verschwindet schneller)
Die Stoffwechselsteigerung fördert Heilungsprozesse und Muskelverspannungen. Ganz nebenbei können Saunagänge auch Glücksgefühle auslösen, was eine positive Wirkung auf Entspannung und Wohlbefinden hat.

Weitere positive Vorteile sind:
– Psychische Entspannung / Stressabbau
– Stärkung des Bindegewebes
– Besserung bei Neurodermitis
– Linderung bei Kopfschmerzen oder Migräne
– Blutzuckersenkend
– Blutdrucksenkend
(ohne Tauchbecken bei richtiger Kaltanwendung)
– Abtötung von Bakterien / Pilzen
– Förderung des Stoffwechsels + Kreislaufsystemes
– Training der Haut, besser auf Reize zu reagieren

Wie oft sollte man in die Sauna gehen

Wie oft sollte man saunabaden ?
Statistisch gesehen gehen die meisten Saunagäste in Deutschland einmal pro Woche in die Sauna. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen halten die Wirkungen des Saunabadens, also z.B. die bessere Reaktion der Blutgefäße auf Abkühlung, ca. 1 Woche vor. Wer also neben der Entspannung Erkältungen vorbeugen möchte, der sollte einen wöchentlichen Besuch einplanen.

Neben der körperlichen Sicherung gegen Erkältungen ist es ein sehr gutes „“Anti Stress Training““, weil die Anregung und Umstimmung der Steuerungsorgane im Körper auch etwa eine Woche lang anhalten.

Pro Woche sollte man für den Saunabesuch zwei bis drei Durchgänge einplanen. Die Schwitz – Zeit von fünf Minuten, möglicherweise noch auf der unteren Saunabank, genügen nicht! Unter acht Minuten auf der mittleren Bank fehlt die Überwärmung, die für die Ausdehnung der Gefäße und der anschliessende erfrischende Kaltreiz benötigt werden. Es ist übrigens genauso wichtig, sich nach der Erwärmung ordentlich und vor allem KALT! abzuduschen. Eine warme Dusche nach dem Saunabad führt dazu, dass sich die Gefäße nicht wieder richtig zusammenziehen können. Kopfschmerzen sind bei solchen „“Warmduschern““ manchmal die unangenehme Folge.

Öfter als einmal pro Woche ?
Einige Sportler saunieren zur Unterstützung ihrer Kondition zweimal wöchentlich. und viele Saunafans gehen pro Saunatag sogar vier bis fünfmal im Laufen des Tages in die Kabine.
Es spricht für die Ungefährlichkeit des Saunabades, dass sich auch bei Übertreibungen, z.B. 2 mal wöchentlich mit je 4 Saunagängen, nicht unbedingt Gesundheitsschäden einstellen. Bei dieser Übertreibung jedoch ermüdet man unter Umständen schon während des Sauna- Bades, und die Vorteile der Sauna – Anwendung werden dadurch nicht größer.

Die Empfehlung lautet also:
Gesund ist: Einmal pro Woche mit je 3 Saunagängen in einer finnischen Sauna zu saunieren
Aber wie schon beschrieben: Mehr Saunagänge schaden nicht !,
Wem es gefällt, kann auch jeden (zweiten) Tag in der Sauna verbringen.

Kleiner Knigge für Anfänger

Kein Fleisch aufs Holz…
Setze Dich niemals mit der nackten Haut auf die Holzbänke. Zum Einen ist es ohnehin zu heiß, aber zum anderen gibt es einen wichtigeren Grund: Die Sauna Holzbänke sind nicht imprägniert, weil das Holz diese Substanzen in der Hitze ausdünsten würde. (Gilt auch für Badekleidung) Es würde einfach schlicht stinken. Das unbehandelte Holz nimmt aber Deinen Schweiß als Feuchtigkeit sehr leicht und schnell auf, wird also damit sozusagen ungewollt imprägniert. Dieser Schweiß wird aber von den Bakterien im Holz zersetzt und fängt dann extrem an zu stinken. Also grundsätlich gilt: Kein Schweiss aufs Holz ! Saunatücher sind im Gegensaz zu Badetüchern größer und lassen für den gesamen Körper auch im Liegen Platz genug.

Nicht spritzen…
Das Abstreifen oder Abbürsten von Schweiss führt normal zu bespritzen anderer Gäste oder der Saunabänke. Dies wird niemals gern gesehen und ist auch überall untersagt. Wer seinen Schweiss loswerden möchte um eventuell dadurch besser zu schwitzen, nimmt einfach ein kleineres Handtuch mit in die Kabine und trocknet sich zwischendurch damit ab.

Füsse abputzen…
So wie man seinen eigenen Schweiss mit seinem eigenen Handtuch aufnehmen sollte, so ist natürlich darauf zu achten, dass man nicht auf die Tücher der anderen tritt, beim besteigen der oberen Saunabänke. Auch nach dem Platznehmen gilt: Die eigenen Füsse nur auf das eigene Tuch. Eventuell sollte der Nachbar sein Saunatuch etwas kleiner legen.

Ruhe bitte…
Auch wenn in manchen Saunakabinen das Sprechen nicht untersagt ist, gilt grundsätzlich immer: Leise sprechen! In allen anderen Saunakabinen ist absolute Ruhe während dem Schwitzen angesagt. Es gibt nur wenige Saunakabinen in denen es zugeht wie in einem Jahrmarkt. Miung hat das dann aber nichts mehr zu tun, also LEISE SEIN! Das gilt ebenso für Bonbon lutschen, Kaugummi kauen oder knabbern. Das hat alles nichts in der Saunakabine zu suchen.

Ich liebe Dich…
Romantik und Liebe ist eine sehr schöne Sache, doch das Austauschen von Zärtlichkeiten gehört nicht in eine Saunakabine und wird von den anderen Sauna Gästen immer als störend empfunden. Spare Dir also Küsschen und Streicheleinheiten für die intimen Stunden zu zweit (und zu Hause) auf. In einer Saunaanlage mit vielen Gästen hat dies hier nichts verloren, auch wenn es durch die Nacktheit der Gäste oft an die erotischen Grenzen kommt.

Du siehst aber gut aus…
Vermeide das Anstarren oder längere Beobachten der anderen Gäste. In jeder Saunaanlage ist ein Spanner der erste, der einen Platzverweis bekäme, wenn sich die Gäste durch Beobachten oder Anstarren anderer Gäste belästigt fühlten. Konzentriere Dich auf das Schwitzen, den Aufguss, den Saunameister oder den schönen Saunagarten. Ein kurzer Blick auf einen anderen Saunagast, ein kurzes umherschweifen des Blickes in der Kabine sind normal. Ein längeres Beobachten wird Ärger auslösen.

Was muss man in die Sauna mitnehmen

Was sollte man unbedingt in die Sauna mitnehmen?
Fangen wir mit der Pflicht an. Wer das erste Mal in eine Sauna geht und sich nicht sicher ist, ob es ihm gefällt, sollte sich nicht gleich mit einem ganzen Hausstand eindecken. Es reichen einige kleine Dinge, die meistens schon im Haushalt zu finden sind.
– Ein Saunatuch oder Badetuch (EIn Badetuch ist kleiner und reicht nur zum sitzen)
– Ein oder zwei Handtücher zum abtrocken
– Shampoo für Körper / Haare zum vorwaschen
– Badeschlappen, allein zum Schutz gegen Fusspilz
– neue Unterwäsche und eine Tasche für alles

Du möchtest komplett wie ein Profi sein ?
– Bademantel
– Badeschlappen oder Flip Flops
– Zwei Saunatücher 80 cm x 220 cm (zum ausgestreckt liegen geeignet)
– Drei Handtücher zum abtrocknen
– Ein kleines Handtuch eventuell zum abtrocken in der Saunakabine
– Shampoo / Seife
– Badezeug (falls Möglichkeit des Schwimmens neben der Sauna)
– Zeitschrift / Buch zum Entspannen
– Cremes , Hautpflege, Jojobaöl etc.
– Eine Flasche Wasser zum trinken zwischendurch (bleibt immer in der Tasche)
– neue Unterwäsche und eine grosse Saunatasche

Die 7 Tod-Sünden in der Sauna

1. Mit Badekleidung in die Saunakabine
Badekleidung wie Badehose, Badeanzug oder Bikinis gehören nicht in deutsche Saunakabinen. Diese Kleidung kann bei der Wärme ausdünsten und schadet daher nur. Wer mit Badekleidung eine Saunakabine betritt zieht sich sofort den Ärger aller anderen anwesenden Saunagäste auf sich und endet meistens in einer Diskussion mit Saunaanlagenverweis. Es gibt keine Ausnahmen in deutschen öffentlichen Saunen ist Badekleidung grundsätzlich untersagt. Das gilt auch für ausländische Besucher, die vielleicht Probleme mit Ihrer Sitte haben, sich aber hier anpassen oder draussen bleiben müssen. Trotzdem sollte Badekleidung mitgenommen werden, denn einige Anlagen bieten neben ihrer Sauna Anlage auch die Möglickeit zum schwimmen.

2. Mit Badeschlappen in die Sauna
Auf KEINEN Fall gehören die Badeschlappen in die Saunakabine, denn sie könnten bei der Wärme anfangen, irgendwelche Chemikalien auszudünsten, was den anderen Gästen ganz sicher nicht wohl bekommen würde. Aromatische Aufgüsse riechen einfach besser.
Ausgenommen sind DAMPFSAUNEN! Hier sind Badeschlappen eher empfohlen, denn der Boden ist ebenso feucht und damit auch eine gute Möglichkeit für Bakterien.

3. Tritt nie auf ein fremdes Handtuch
Wer auf die oberste Bank möchte, der muss zuerst auf die unteren treten. Wer dabei auf die Handtücher der anderen Gäste tritt, bekommt meistens einen bösen Spruch oder sogar mehr. Es ist eine absolute Unsitte mit seinen „“schmutzigen““ Füssen auf fremde Saunatücher zu treten. Also aufpassen wo man hintritt!

4. Der ganze Körper muss aufs Handtuch
Wer kein Saunatuch besitzt, dafür aber ein Badetuch ist gut dran, denn dieses ist auch meistens noch gross genug zum Sitzen. Aber ein Handtuch zum Sitzen könnte dazu führen, dass die Füsse nicht mehr aufs Handtuch passen. Kein Schweiss aufs Holz! Denn das würde vom Holz aufgenommen und später leider unter Gestank der sich zersetzenden Bakterien wieder abgegeben. Auch hier achten meistens alle Saunagäste darauf, dass jeder Gast nicht aufs Holz tropft, denn sonst gibt es böse Sprüche!

5. Nach dem Saunabad gleich ins kalte Wasser
Direkt nach dem Schwitzen ins Tauchbecken ist nicht nur unhygienisch, sondern auch noch gefährlich. Der Kreislauf wird so abrupt geschockt und es kann zu Schwindel kommen oder Kreislaufzusammenbruch. Ausserdem, das gilt auch für die wärmeren Tauchbecken, ist es absolut schmutzig, sich seines Schweisses in den Becken zu entledigen, wo auch andere Gäste drin schwimmen. Also grundsätzlich gilt: Vorher kalt duschen!

6. Starren und Spannen
Wer sich allzu genau die anderen Gäste ansieht, muss damit rechnen, dass diese sich dadurch belästigt fühlen. Im besten Fall gibt es einen freundlich kritischen Spruch, im schlechtesten Fall böse Sprüche bis hin zur Beschwerde. Spanner sind in Saunaanlagen sehr verhasst und darum ist langes beobachten einfach nicht angebracht.

7. Raus aus dem Aufguss
Nicht missverstehen. JEDER darf IMMER zu JEDER Zeit die Sauna verlassen, wenn es ihm zu heiss wird oder sich körperliche Probleme einstellen. Nein, hier geht es um die Gäste die sich sofort gleich nach oben setzen (wissentlich dass es hier heisser wird) und dann während dem Aufguss die Sauna verlassen anstelle sich vielleicht erst nach unten zu setzen oder von vorherein sich nicht so überschätzen. Ein Verlassen der Sauna während einem Aufguss ist also nach Möglichkeit zu vermeiden. Vor allem für Selbstüberschätzer, um diese geht es hier.

10 Regeln zum richtigen Saunieren

Die Goldenen Regeln für das richtige Saunabaden sollen insbesondere dem Saunaneuling helfen, das Saunabad günstig zu nutzen und die positiven Wirkungen der Sauna voll auszuschöpfen. Das Saunabad kann bei vielen körperlichen Beschwerden hilfreich sein, jedoch gibt es einige Erkrankungen, bei denen es nicht empfohlen werden kann oder sogar untersagt werden muß. Anfänger mit gesundheitlichen Problemen sollten deshalb vor dem ersten Saunabad einen saunaerfahrenen Arzt aufsuchen.

Den richtigen Badeablauf empfehlen die in vielen öffentlichen Sauna-Bädern aushängenden und vom Deutschen Sauna-Bund e.V., Bielefeld, herausgegebenen Baderegeln.

Bitte beachten Sie, dass das Saunabad kein exakt geregeltes Bad ist. Der Saunagänger soll sich in erster Linie wohl fühlen. So können Anfänger des Saunabadens durchaus früher als empfohlen den Saunaraum verlassen. Achten Sie beim Saunabaden ganz auf Ihr Gefühl.

Bringen Sie ausreichend Zeit mit. Ein vollständiges Saunabad dauert etwa zwei Stunden. Es soll entspannen, ein gehetztes „“Abarbeiten““ der Anwendungen wird ihren Körper eher belasten als entspannen. Auch sollten Sie nicht hungrig oder mit vollen Magen in die Sauna gehen.

Reinigen Sie sich zunächst unter der Dusche und trocknen Sie sich danach gut ab, denn trockene Haut schwitzt schneller. Ein warmes Fußbad vor der Sauna fördert das Schwitzen zusätzlich.

In der Sauna legen Sie Ihr Liegetuch unter den ganzen Körper. Der Aufenthalt sollte kurz, die Wirkung aber intensiv sein. Schwitzen Sie deshalb auf der mittleren oder oberen Bank. Acht bis 15 Minuten reichen dabei völlig. Verlassen Sie sich vor allem auf Ihr Gefühl. Die letzten zwei Minuten sollten Sie sich aufsetzen, um den Kreislauf an die aufrechte Haltung zu gewöhnen.

Gehen Sie nicht sofort unter die Dusche oder ins Tauchbecken. Kühlen Sie sich erst an der frischen Luft ab, der Körper benötigt jetzt Sauerstoff. Erst danach mit einem Kneippschlauch abgießen oder unter der Schwallbrause abkühlen. Falls Sie das Tauchbecken benutzen, denken Sie vorher daran, dass der Schweiß abgespült sein soll.

Nach der Abkühlung bewirkt ein warmes Fußbad ein wohliges Wärmegefühl, denn der Körper kommt dadurch zum vollständigen Temperaturausgleich. Nochmalige Kaltwasseranwendungen trainieren besonders intensiv die Blutgefäße und erhöhen die Widerstandsfähigkeit Ihres Körpers.

Im Anschluß daran empfiehlt sich eine kleine Ruhepause zur Förderung der Erholung.

Während des Saunabades sollten Sie besser nichts trinken, da sonst der Effekt des Entschlackens weitgehend unterbleibt. Die Nutzung eines Solariums stört dagegen nicht die Wirkung der Sauna. Da das Saunabaden mit den vielen Wasseranwendungen zu einer Verminderung der Hornschicht führt und dadurch die Lichtempfindlichkeit insbesondere bei hellhäutigen Menschen erhöht ist, sollte das Solarium am besten vor den Saunagängen genutzt werden.

Weitere Saunagänge führen Sie wie den ersten durch, wobei drei Saunagänge hintereinander zum Erreichen der gewünschten gesundheitlichen Ziele ausreichen. Weitere Saunagänge führen nicht mehr zu einer Steigerung der Saunawirkungen.

Ein Saunabad dient besonders der körperlichen Erholung und psychischen Entspannung. Um die Wirkung der Sauna beizubehalten und um ungünstige Kreislaufreaktionen zu vermeiden, sollte deshalb nach der Sauna auf sportliche Betätigungen verzichtet werden. Eine Massage dagegen kann zwischen den Saunagängen oder im Anschluß an die Sauna die entspannende Wirkung noch verstärken.

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